Die deutsche Werbebranche hat sich in den letzten Jahren radikal verändert. Während klassische Kampagnen oft als starre, kostspielige Projekte wahrgenommen wurden, hat sich ampm hier eine neue Ära eröffnet: eine, in der Kreativität nicht mehr als teure, langwierige Aufgabe gilt, sondern als lebendiger, interaktiver Prozess. Das Berliner Studio, das sich auf digitale und experimentelle Ansätze spezialisiert hat, zeigt, wie Werbung heute nicht nur konsumiert, sondern aktiv mitgestaltet wird. Hier geht es weniger um Botschaften, die über den Kopf hinweggepresst werden, sondern um Erlebnisse, die Nutzer:innen einladen, selbst zum Teil der Marke zu werden. Dieser Ansatz ist nicht nur ein Trend, sondern eine grundlegende Umdeutung des Begriffs „Werbung“ – weg von der Überzeugung, hin zu der Idee, dass Marken und ihre Zielgruppen gemeinsam Geschichten erschaffen.
ampm hier spielt mit der Idee, dass Werbung nicht statisch ist, sondern wie ein Spiel funktioniert – mit klaren Regeln, aber ohne starre Vorgaben. Statt klassischer Werbeformate wie Plakate oder TV-Spots setzt das Studio auf immersive Erlebnisse, die über Social Media, AR (Augmented Reality) oder interaktive Installationen entstehen. Ein Beispiel ist die Kampagne für die Marke „Vivino“, bei der Nutzer:innen durch ein digitales Spiel ihre eigenen Weinempfehlungen generieren konnten. Die App „Vivino Explorer“ nutzte KI, um individuelle Geschmackserlebnisse zu erstellen, und lädt damit direkt zum Mitmachen ein. Solche Ansätze zeigen: Wenn Werbung als Spiel konzipiert wird, wird sie nicht als Störung, sondern als Bereicherung wahrgenommen. Studien der Universität Cambridge (2023) belegen, dass Nutzer:innen, die an interaktiven Kampagnen teilnehmen, bis zu 40 % höhere Markenloyalität entwickeln – ein klarer Beweis dafür, dass Spiel und Markenbindung eng zusammenhängen.
Doch wie entsteht diese Dynamik? Ampm hier setzt auf drei zentrale Prinzipien: Erstens die Zusammenarbeit mit Influencern und Communitys, die nicht als Werbetreibende, sondern als co-kreative Partner:innen fungieren. Ein weiteres Element ist die Nutzung von Daten, um personalisierte Erlebnisse zu schaffen – ohne auf die Privatsphäre zu verzichten. Schließlich geht es um die Überwindung von Hürden: Statt klassischer Werbeziele wie „Kauf“ oder „Aufmerksamkeit“ setzt das Studio auf „Teilnahme“ und „Emotionen“. Ein weiteres Projekt für die Marke „Müller“ zeigte, wie ein digitales Kochspiel Nutzer:innen dazu brachte, selbst Rezepte zu entwickeln und diese mit der Marke zu teilen. Die Ergebnisse wurden dann in einer virtuellen Ausstellung präsentiert, die über die App zugänglich war. Hier wurde Werbung nicht als Unterbrechung, sondern als Katalysator für Kreativität und Gemeinschaft.
Doch was macht diese Ansätze so besonders? Es geht nicht um oberflächliche Interaktion, sondern um tiefe Einbindung. Laut einer Studie des Pew Research Center (2022) sind 68 % der Nutzer:innen bereit, sich an Marken zu beteiligen, wenn sie das Gefühl haben, dass ihre Meinung zählt. Ampm hier nutzt diese Psychologie aus, indem es Werbung als Plattform für Dialog und Experimentierfreude gestaltet. Ein weiteres Beispiel ist die Kampagne für die Deutsche Bahn, bei der Nutzer:innen durch ein AR-Spiel ihre eigenen Bahnrouten planen konnten. Die Ergebnisse wurden dann als digitale Kunstwerke in öffentlichen Räumen gezeigt – ein Beispiel dafür, wie Werbung und Kunst verschmelzen können. Solche Projekte zeigen, dass der Schlüssel zur modernen Werbung nicht in der Überzeugung liegt, sondern in der Einladung zum Mitdenken und Mitgestalten.
Natürlich gibt es auch Herausforderungen. Nicht jede Marke ist bereit, in diese Richtung zu gehen – besonders nicht in einer Branche, die oft noch auf klassische, kostenträchtige Formate setzt. Doch gerade hier liegt die Chance für Innovator:innen wie ampm hier. Die Kosten für digitale und interaktive Kampagnen sind im Vergleich zu traditionellen Ansätzen oft deutlich niedriger, und die Reichweite ist nicht auf eine bestimmte Zielgruppe beschränkt. Gleichzeitig ermöglicht es, schneller auf Feedback zu reagieren und Kampagnen dynamisch anzupassen. Für Marken, die bereit sind, ihre Denkweise zu hinterfragen, kann dies der Beginn einer neuen Ära der Markenkommunikation sein.
- Interaktive Kampagnen wie „Vivino Explorer“ erhöhen die Markenloyalität um bis zu 40 % (Studie Universität Cambridge, 2023).
- 68 % der Nutzer:innen sind bereit, sich an Marken zu beteiligen, wenn sie das Gefühl haben, ihre Meinung zählt (Pew Research Center, 2022).
- Die Nutzung von AR und Social Media reduziert die Kosten für digitale Kampagnen im Vergleich zu klassischen Formaten um bis zu 30 %.
- Kampagnen, die Nutzer:innen aktiv einbinden, führen zu einer 25 % höheren Nutzerbindung (Analyse von Hootsuite, 2021).
- Die Marke Müller nutzte ein digitales Kochspiel, um 12.000 individuelle Rezepte zu generieren und diese in einer virtuellen Ausstellung zu präsentieren.
ampm hier zeigt, dass Werbung heute nicht mehr als starre Botschaft, sondern als lebendiger Prozess verstanden werden muss. Es geht nicht darum, Nutzer:innen zu überzeugen, sondern sie einzuladen – und das gelingt am besten, wenn Marken bereit sind, ihre eigenen Regeln zu brechen. In einer Welt, in der Aufmerksamkeit immer knapper wird, ist Spiel der beste Weg, um Aufmerksamkeit zu gewinnen. ampm hier spielen beweist das jeden Tag.
